
Geschichten der Weinländer · Argentinien
Weine aus Argentinien
Seit Argentinien auf Qualität statt Quantität setzt, finden seine Weine den Weg in immer mehr Weinregale.
Argentinien baut auf rund 205'000 Hektaren Wein an — etwa 45 Prozent rote, 25 Prozent weisse und 30 Prozent rosa Rebsorten. Die bekannteste Sorte ist Malbec, meist aus Mendoza; die Anfänge des Weinbaus reichen ins 16. Jahrhundert zurück und bauen auf den Bewässerungsanlagen der Inkas auf.
- Rebfläche
- ca. 205'000 ha
- Aufteilung
- 45% rot, 25% weiss, 30% rosa Sorten
- Leitsorte
- Malbec (Mendoza)
- Weinbau seit
- 16. Jahrhundert, auf Inka-Bewässerung
Die Geschichte des Weins in Argentinien
Der Weinbau in Argentinien nahm im 16. Jahrhundert seinen Anfang. Das Fundament legten die Inkas mit effizienten Bewässerungsanlagen — nur so konnten die Böden ausreichend mit Wasser versorgt werden. Den ersten Wein bauten europäische Siedler an, zunächst nur für den eigenen Bedarf.
Mitte des 19. Jahrhunderts brachte Leopoldo Cruz mehr als 600 verschiedene Rebsorten ins Land und baute sie erfolgreich an. Erst gut 100 Jahre später begann Argentinien, seinen Wein zu exportieren.
Der heutige Anbau
Als die Winzer erkannten, dass sich Qualität auszahlt, stellten sie auf Hochkultur mit Spalierdrahtrahmen-Erziehung um: Der Ertrag fällt geringer aus, dafür wachsen die Reben besser und sind vor Schädlingen geschützt. Die stetig wachsende Nachfrage nach argentinischen Weinen zeigt, dass sich der Aufwand lohnt.
Beliebte Rebsorten in Argentinien
Rotweine
Malbec, Bonarda, Syrah, Merlot, Cabernet Sauvignon
Weissweine
Chardonnay, Torrontés Riojano, Chenin
Argentinien in Zahlen
Rebfläche
ca. 205'000 ha
Aufteilung
45% rot, 25% weiss, 30% rosa Sorten
Leitsorte
Malbec (Mendoza)
Weinbau seit
16. Jahrhundert, auf Inka-Bewässerung
Weine aus Argentinien
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